Sicherheitstechnische Betreuung - Sicherheitsfachkraft

Unternehmen / Arbeitgeber haben nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz Präventivdienste zu bestellen. Dies dies sind vorrangig Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner. Bei Bedarf können noch geeignete Fachleute hinzugezogen werden.

ROSCUS Sicherheitsberatung übernimmt für Sie die sicherheitstechnische Betreuung nach dem ASchG. Unser Grundsatz ist: Sicherheit aus einer Hand. Sehr gerne bieten wir Ihnen in Kooperation mit Arbeitsmedizinern die arbeitsmedizinische Betreuung an. ROSCUS Sicherheitsberatung kann für Sie auch die zentrale Steuerung und Koordination der Sicherheit in Ihrem Unternehmen übernehmen.

Haben Sie Fragen, kontaktieren Sie uns. Wir vereinbaren mit Ihnen gerne ein kostenloses Erstgespräch.

 

Aufgabe der Sicherheitsfachkraft gem § 76 ASchG

Sicherheitsfachkräfte haben gem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) die Aufgabe, die Arbeitgeber, die Arbeitnehmer, die Sicherheitsvertrauenspersonen und die Belegschaftsorgane auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit und der menschengerechten Arbeitsgestaltung zu beraten und die Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten auf diesen Gebieten zu unterstützen.

Arbeitgeber haben die Sicherheitsfachkräfte und erforderlichenfalls weitere geeignete Fachleute hinzuzuziehen:
1. in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der Unfallverhütung,
2. bei der Planung von Arbeitsstätten,
3. bei der Beschaffung oder Änderung von Arbeitsmitteln,
4. bei der Einführung oder Änderung von Arbeitsverfahren und bei der Einführung von Arbeitsstoffen,
5. bei der Erprobung und Auswahl von persönlichen Schutzausrüstungen,
6. in arbeitsphysiologischen, arbeitspsychologischen und sonstigen ergonomischen sowie arbeitshygienischen Fragen, insbesondere der Gestaltung der Arbeitsplätze und des Arbeitsablaufes,

7. bei der Organisation des Brandschutzes und von Maßnahmen zur Evakuierung,
8. bei der Ermittlung und Beurteilung der Gefahren,
9. bei der Festlegung von Maßnahmen zur Gefahrenverhütung,
10. bei der Organisation der Unterweisung und bei der Erstellung von Betriebsanweisungen und
11. bei Verwaltungsverfahren im Sinne des 8. Abschnittes.

 

Informationen zur erforderlichen Betreuung

In Arbeitsstätten mit bis zu 50 AN erfolgt die Präventivbetreuung in Form von Begehungen, die

  • bei 1 bis 10 AN  - mind. alle 2 Jahre eine Begehung
  • bei 11 bis 50 AN - mind. eine Begehung pro Jahr (nach Möglichkeit durch SFK und AMED gemeinsam)

In Arbeitsstätten mit über 50 AN sind SFK und AMED mindestens im Ausmaß der im § 82a ASchG geregelten Präventionszeit zu beschäftigen.

Diese beträgt pro Kalenderjahr und AN für

  • Büroarbeitsplätze 1,2 Stunden und für
  • sonstige Arbeitsplätze 1,5 Stunden.

Für Nachtarbeit ist ein Zuschlag zu berücksichtigen.

Die Aufteilung der Präventionszeit ist wie folgt geregelt:

  • mindestens 40% auf die SFK
  • mindestens 35% auf den/die AMED
  • den Rest je nach Gefährdungs- und Belastungssituation in der Arbeitsstätte auf sonstige geeignete Fachleute, auf z.B. Arbeitspsycholog/innen und/oder SFK oder AMED.